Ich arbeite nicht nach Schema. Jede Frau, die zu mir kommt, bringt
ihre eigene Geschichte mit — und die bestimmt, womit wir arbeiten.
Was ich mitbringe, sind Werkzeuge, die ich über fast 20 Jahre verfeinert
habe. Und eine Haltung, die alles trägt.
Hypnose ist kein Trick. Kein Schlaf. Kein Kontrollverlust.
Es ist ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit — in dem das, was sich
im Alltag verschlossen anfühlt, zugänglich wird. Der Verstand macht einen
Schritt zur Seite. Der Körper darf sprechen. Und Muster, die sich tief
festgeschrieben haben, können sich verändern — nicht weil jemand von
außen eingreift, sondern weil du selbst in Kontakt kommst mit dem, was
in dir bereits weiß wie es gehen könnte.
Ich arbeite hypnosystemisch — das bedeutet: keine Suggestionen, die
dir sagen was du fühlen sollst. Sondern Begleitung in einen Raum, in dem
du selbst findest was du brauchst.
Eye Movement Desensitization and Reprocessing — der Name klingt
technisch. Was dahinter steckt, ist einfacher: Das Gehirn hat die Fähigkeit,
belastende Erfahrungen zu verarbeiten. Manchmal stockt dieser
Prozess — weil das Erlebte zu überwältigend war, zu schnell, zu viel.
EMDR setzt genau dort an. Durch bilaterale Stimulation — wechselseitige
Reize, die beide Gehirnshälften aktivieren — wird der Verarbeitungsprozess
wieder in Gang gesetzt. Was feststeckt, beginnt sich zu lösen. Nicht durch
Reden darüber, sondern durch das Nervensystem selbst.
Carl Rogers hatte eine simple, radikale Überzeugung: Der Mensch
weiß selbst, was er braucht — wenn jemand wirklich zuhört.
Kein Bewerten. Kein Deuten. Kein Ratschlag, der dich kleiner macht
als du bist. Sondern echte Präsenz — das Gefühl, gehört zu werden
ohne Agenda.
In meiner Arbeit ist das keine Methode, die ich anwende. Es ist eine
Haltung, die alles trägt.
Eine Methode, die ich selbst entwickelt habe.
Manche Reaktionen sitzen tiefer als Gedanken. Tiefer als Worte. Sie
leben im Nervensystem — und laufen ab, bevor du eingreifen kannst.
Bei der Imaginativen Sterngeflecht-Blockade arbeiten wir in Trance
gezielt an einer Schaltzentrale des Nervensystems — dem Sterngeflecht. I
ch erzeuge dort imaginativ eine kurze Blockade. Ein Teil des Nervensystems
schaltet für einen Moment aus — und fährt anschließend auf dem
ursprünglichen Modus wieder hoch.
In diesem Moment der Stille wird das Nervensystem wie neugeboren.
Es kann neue Verschaltungen bilden, hilfreiche Muster, die völlig neue
Wege eröffnen. Ohne Kampf. Ohne dass irgendetwas mit Gewalt
überschrieben werden muss.
Die ISB ist keine Therapie und kein Coaching, sondern ein Modul im ganzen
Prozess, das den Boden für eine mögliche Intervention vorbereitet — damit
ein Coaching oder eine Therapie greifen kann.
Die Veränderung kann sofort eintreten — oder sich erst Tage später
zeigen, in einer Situation, die früher anders gelaufen wäre. Beides ist
normal. Der Körper hat sein eigenes Tempo.
– Chronischem Stress und seinen körperlichen Folgen — Verspannungen,
Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen, Verdauungsprobleme,
Enge im Hals
– Angst und Panik
– Chronischem Stress
– Erschöpfung, die nicht weggeht
– Bindungsmustern, die sich in Beziehungen wiederholen
– Scham und Schuld, die sich körperlich festgesetzt haben
– Chronischem Schmerz mit psychischer Komponente
– Schmerzgedächtnis
– Blockaden — du weißt was gut wäre, aber der Körper macht nicht mit
– Prüfungsangst und Leistungsblockaden
– Schlafstörungen durch innere Unruhe
– Psychosomatischen Beschwerden ohne organischen Befund
– Festsitzender Trauer
– Wut ohne Ausweg
– Selbstwert und Selbstbewusstsein — oft erst im Nachgang spürbar
– Epilepsie
– Schwerer Herzerkrankung innerhalb der letzten sechs Monate
– Schizophrenie
– Borderline-Persönlichkeitsstörung
– Depression ohne traumatischen Hintergrund
– Akuter psychischer Krise
– Als Erstsitzung — die ISB setzt eine bestehende Arbeitsbeziehung voraus
– Depression mit traumatischer Wurzel