Back to the roots - zurück zu meinen Wurzeln

 

 

Mein Name ist Angelika Hoyer.

Ich begleite Menschen in Ausnahmesituationen, damit sie wieder Boden unter den Füßen bekommen und mit ihrer Situation gut umgehen lernen und handlungsfähig bleiben.

 

 

Als staatlich examinierter Krankenschwester, Gesundheitstrainerin, Fachberaterin für Darmgesundheit, Hypnose-Coach und Mensch steht mir sehr viel Handwerkzeug zur Verfügung, um Sie optimal an Ihre Situation angepasst begleiten zu können.

Frühe Katastrophen fördern meinen Berufswunsch: Ich möchte Krankenschwester werden

 

Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten und sie zu unterstützen, ist mir sozusagen in die Wiege gelegt worden.

 

Meine Oma war früher Kinderkrankenschwester. Sie hat ihren Beruf geliebt und war einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben und ich habe sie bis zu ihrem Tod begleitet und gepflegt ... das war aber später.

Die beiden wichtigsten Erlebnisse in meinem Leben, die dazu führten, daß ich das tue, was ich heute tue: Menschen in ihren schwierigsten Situationen zu unterstützen und zu begleiten.

 

Ich war fünf Jahre alt und übernachtete bei meinen Großeltern, als mitten in der Nacht mein Opa plötzlich und mit Blaulicht ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
In der Nacht durfte ich nicht zu meinem Opa. Er lag auf der Intensivstation und ich hab ihn vom Flur aus durch die sich immer wieder öffnende Tür gesehen ... er lag da völlig regungslos, überall waren Schläuche, die von ihm aus zu vielen anderen Geräten, Flaschen und Beuteln gingen. Es blinkte piepte und zischte und ständig eilten Menschen in weißen Kitteln rein und raus ... das war das letzte Mal, daß ich meinen Opa gesehen habe, leider ist er ein paar Tage später gestorben.
Diese Erlebnis ist mir nachhaltig in Erinnerung geblieben und war mit ein Grund für meine Entscheidung, Krankenschwester zu werden.
Während meiner Schulzeit, habe ich beim DRK einen Schwesternhelferinnenkurs gemacht und den praktischen Teil der Ausbildung in den Ferien absolviert. 
Während der nächsten beiden Jahren wurde meinen Eltern klar, daß sie mich nicht von meinem Berufswunsch abbringen konnten.
Nicht zuletzt dadurch, daß ich direkt nach meinem Schulabschluss meine kurz zuvor schwer an Krebs erkrankte Oma gepflegt habe.
Da stand ich nun, allein im Haus meiner Oma, meine Eltern wohnten rund eine Autostunde entfernt, und war froh zu wissen, wie ich meine Oma aus dem Bett heraus bekam, wie ich sie packen musste, um sie unfallfrei vom Bett auf den Stuhl zu hieven, mit dem ich sie ins Wohn- und Eßzimmer bugsieren konnte.
In der Zeit hab ich mich um sie und den gesamten Haushalt gekümmert. Bis zu dem Tag, als sie ins Krankenhaus kam, weil nichts mehr ging.
Wenige Tage nach ihrer Einlieferung rappelte sie sich noch mal auf, war munter und aß auch wieder mit Appetit. Wir haben uns viel erzählt und miteinander gelacht. 
An diesem Tag haben wir uns besonders intensiv unterhalten und auch verabschiedet.
In der folgenden Nacht ist sie friedlich eingeschlafen.
Auch wenn ich unendlich traurig war, wusste ich, es war gut so. Wir hatten uns Alles gesagt. 
Rückblickend war dieser Abschied der Endgültige.
Und irgendwie wusste ich es.

 

In der darauf folgenden Zeit habe ich als Schwesternhelferin im Krankenhaus auf der Inneren Medizin gearbeitet und dort viele Menschen pflegen und Einige von ihnen bis zum Tod begleiten dürfen.

Da ich medizinisch noch keine Ausbildung hatte, waren die Schwestern und Pfleger froh, daß ich mich so intensiv um diese fast nur noch bettlägerigen Männer und Frauen gekümmert habe. Ich durfte sie betten, waschen, kämmen und bürsten, anziehen und ihnen zu Essen geben.

 

Mit ihnen habe ich geredet und viel über ihre Bedürfnisse, Wünsche und Hoffnungen erfahren:

Noch einmal durch den Garten gefahren werden, einen Sonnenuntergang erleben dürfen, Angehörige zu sehen und zu sprechen, ein Stück Torte essen ...

 

Manche Wünsche liessen sich leicht erfüllen, Andere schwieriger.

Und es gab Wünsche, die blieben unerfüllt ...

 

An manchen Tagen war ich unsagbar traurig über die Dinge, die geschehen ... und wie sie geschehen.

 

Die meiste Zeit über war ich allerdings fröhlich und konnte meine Kollegen und Patienten damit anstecken und ihnen so eine kleine Freude bereiten.

 

Nach dem Staatsexamen die Qual der Wahl ... Psychiatrie oder OP

 

Mit knapp 18 Jahren durfte ich dann endlich meine Ausbildung zur Krankenschwester beginnen.

 

Die nächsten drei Jahre waren ein auf und ab - "Lehrjahre sind keine Herrenjahre".

Wer den Spruch kennt, weiß Bescheid. 

Es war nicht nur Sonnenschein ...

 

Die Monate, die ich während der Ausbildung in der Psychiatrie (wir hatten eine Ärztin, die die Patientinnen mit Hypnose behandelt hat *) und im OP absolviert hatte, hinterließen den größten Eindruck und so stellte sich mir die Frage " was mache ich nach dem Staatsexamen?" vor eine erste große Entscheidung.

 

Ich habe mich für den OP entschieden.

Dort wurde den Patienten auf die schnellstmögliche Weise geholfen: gebrochene Knochen wurden verplattet und verschraubt. Babies zur Welt gebracht und Tumore jeder Art entfernt ...

Die Menschen waren schnell "geheilt" ... das Gewebe musste nur noch darüber wachsen, neue Nervenverbindungen eingehen und die Patienten sollten das Ganze mit Physiotherapie und den anderen Behandlungen unterstützen.

 

Nicht immer war es leicht ... hinter jedem Tumor, jeder Wunde und jeder Verletzung befand sich ein Mensch.

Und einige Menschen waren so schwer verletzt, die haben es nicht geschafft und nicht überlebt.

 

80-100 Stundenwochen waren keine Seltenheit

 

Viele Jahre habe ich in meinem Beruf gearbeitet und meinen Mann dort kennengelernt.

Wir bekamen drei wunderbare Kinder und während der Kindererziehung habe ich meine Aus- und Fortbildungen in Hypnose absolviert.

 

* Die Hypnose habe ich in der Psychiatrie vor vielen Jahren kennen- und lieben gelernt. Sie ist eine Möglichkeit, ziemlich schnelle und tiefgreifende Veränderungen zu erreichen. 

 

Seit 2007 arbeitete ich in eigener Praxis mit Hypnose und anderen "Werkzeugen" und begleite Menschen ein Stück weit in ihrem Leben.

 

HypnoHair - das ganzheitliche Coaching bei Haarausfall entsteht

 

Nachdem ich nun in meiner Praxis viele verschiedene Themen mit Hypnose und Coaching begleitet hatte, fragte eine Hypnose-Kollegin in unserer Fachgruppe nach Hypnose bei Haarausfall und Haarbruch nach. Gefunden hatte sie dazu nämlich nichts. 

Das Thema interessierte mich auch, hatte ich selbst doch viele Jahre unter dünnen und fusseligen Haaren gelitten ...

Warum ich HypnoHair entwickelt habe und was damit im Zusammenhang steht, kann man hier nachlesen ... (KLICK)

 

Menschen in Ausnahmesituationen

 

Nun kommt ja nicht Jeder, der mit Haarausfall zu tun hat , zu mir.

Viel häufiger kommen Menschen in Ausnahmesituationen zu mir. Menschen, deren Vater, Mutter, Kind oder Partner plötzlich im Krankenhaus landen und sie nicht wissen, was dort mit dem Angehörigen geschieht.

Denen wortwörtlich die Beine unter dem Körper weggerissen worden sind und nicht wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen. 

Der Mensch, der dort im Krankenhaus liegt, um den wird sich gekümmert, der wird versorgt.

Und derjenige, der darüber benachrichtigt wird, der zu Hause grübelt, was nun passiert, wie es weitergehen kann und nicht vor und nicht zurück weiß, der meldet sich bei mir.

 

Diesen Menschen begleite ich, höre seine Sorgen und Nöte, beruhige und informiere ihn und erkläre ihm, wie er gut für sich selbst sorgen und seinem Angehörigen zusätzlich Gutes tun kann.

Das habe ich alles selbst erlebt - als Kind und als Erwachsene, als Patientin, Angehörige und Pflegekraft.

 

Dadurch, dass ich alle Seiten kenne, ist es mir möglich, diese Seiten wahrzunehmen und zu erklären, so dass Sie verstehen lernen, wer aus welchem Beweggrund handelt.

 

So schliesst sich der Kreis und ich komme wieder zurück zu meinen Wurzeln und begleite Menschen in Ausnahmesituationen.

 


Meine fachlichen Qualifikationen

 

 Aus- und Weiterbildungen 

 

  • Staatlich examinierte Krankenschwester
  • Gesundheitstrainerin ( Bochumer Gesundheitstraining )
  • Hypnotiseurin ( TMI, TherMedius Institut )
  • HypnoseCoach ( T.Merz-Mantwill, TMI )
  • HypnoseCoach (Hypnoplus Akademie)
  • Certified Consulting Hypnotist ( Zertifiziert durch die National Guild of Hypnotists, USA )
  • Rückführungsleiterin (TMI)
  • TimeLine - Methode (C.Ressler, InHypno Akademie)
  • Hypnose - Master (TMI)
  • Regression mit Hypnose (S.-N. Musche)
  • Hypnose im Business (H. Wipf)
  • Utilisation der Altersregression als Ressourcenschatz (Dr. Henning Alberts)
  • Aktiv-Wach-Hypnose, Forschung (J.-H. Günter, TMI)
  • Simpson Protokoll (Ines Maria Simpson, Canada)
  • Medizinische Hypnose (H. Löffler, TMI)
  • Hypnose bei Ängsten und Phobien (H. Löffler, TMI)
  • Schmerztherapie und Analgesie mit Hypnose (H. Löffler, TMI)
  • Traumatherapie mit Hypnose (H. Löffler, TMI)
  • The Erickson Experience (T. Blass, HypnoseEffekt Ausbildung)
  • Hypnose und Psychose (Dr. M. Eßlinger, S. Schenk)
  • Diplomierter Fachberater für Darmgesundheit (Deutsche Gesellschaft für Darmgesundheit)
  • ...

 

Um eine hohe Qualität leisten zu können, nehme ich regelmäßig an Fortbildungen, Intervisionsgruppen und Supervisionen teil.